Inkontinenz

Mit dem Begriff Harninkontinenz (Blasenschwäche, Urinabgang, Harnverlust) bezeichnet man den unwillkürlichen, das heißt unfreiwilligen, Verlust von Urin aufgrund unterschiedlicher Erkrankungen im Bereich der Harnblase und deren Verschlussmechanismen.
 Der unfreiwillige Verlust von Urin kann vielfältige Ursachen haben. 

Daher unterscheidet man verschiedene Formen der Inkontinenz. Die beiden häufigsten Formen sind 

 

  • Belastungsinkontinenz (früher Stressinkontinenz)
  • Dranginkontinenz Urge-Inkontinenz) (OAB = Over Active Bladder)

 


Häufig ist die Harninkontinenz für viele Betroffene ein Tabuthema, das - meist aus Scham - gar nicht oder nur sehr ungern mit dem Frauenarzt besprochen wird. Dabei ist die Erkrankung relativ häufig, gerade bei Frauen. Man schätzt, dass etwa 15 Millionen davon im Laufe ihres Lebens vorübergehend oder dauerhaft betroffen sind.


Schwangere, Übergewichtige oder Frauen mit schwacher Beckenbodenmuskulatur sind die am häufigsten Betroffenen.

 

Hierfür muss sich heute niemand mehr schämen - sprechen Sie mich an. Man kann heute vielen Frauen sehr wirksam durch physiotherapeutische oder medikamentöse Therapien helfen. Auch die operativen Therapien , heute meist minimal-invasiv, haben sich stark verbessert in den letzten Jahren.