Psychosomatische Medizin

 

Psychosomatik in der Gynäkologie

Psychosomatische Erkrankungen haben seelische Ursachen.
Die psychosomatische Medizin betrachtet den Menschen nicht nur aus körperlicher Sicht, es werden auch seelische und soziale Faktoren bei der Entstehung von Krankheiten berücksichtigt.

So sind z.B. Schlafstörungen und Essstörungen nicht unbedingt körperlich bedingt, sondern können auch seelische Ursachen haben. Es gibt aber auch psychosomatische Erkrankungen, die aufgrund eines Lebensereignisses auftreten, wie Depressionen, Angststörungen oder die psychische Belastung bei einer körperlichen Erkrankung wie z.B. Krebs.
Werden diese Erkrankungen nur körperlich bekämpft, verschwinden die Symptome, die Ursachen jedoch nicht, oder erst viel später. Um einen dauerhaften Behandlungserfolg zu erzielen, sollten also die psychischen Ursachen nicht außer Acht gelassen werden.

Niemand sollte sich schämen, wenn sich seelische Belastungen in einer körperlichen Krankheit äußern. Es gibt einen engen Zusammenhang zwischen körperlichem und seelischem Erleben. Über die Verbindung des zentralen Nervensystems haben unsere Gefühle einen Einfluss auf die Organe, genauso wie Krankheiten unser seelisches Wohlbefinden beeinträchtigen können.