Antibabypille

Verhütung


Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, um eine Schwangerschaft zu verhindern. Hier eine Auswahl aus den üblichen Verhütungsmethoden. 

Natürliche Verhütung  

Natürliche Verhütung erfordert eine Menge Disziplin.
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Mechanische Verhütung 

Darunter fallen Verhütungsmittel wie das Kondom oder das Diaphragma. Sie bilden eine Barriere gegen Spermien.
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Verhütungs-Computer  

Verhütungs-Computer rechnen die fruchtbaren Tage aus. Auch eine Methode zur Kinderplanung.
Sie können nur dann sicher und sinnvoll eingesetzt werden, wenn Sie die hormonellen Vorgänge Ihres Zyklus kennen. Verhütungs-Computer dienen nicht nur als Verhütungsmittel, sondern können auch zur natürlichen Familienplanung eingesetzt werden. Die Sicherheit der Geräte hängt von der konsequenten und richtigen Anwendung ab.

Die Pille danach 

Die Pille danach ist eigentlich kein Verhütungsmittel,  sondern eine Notlösung !

Haben Sie während Ihrer fruchtbaren Tage mit einem Mann geschlafen oder ist Ihnen während des Geschlechtsverkehrs das Kondom zerrissen, können Sie mit der Pille danach eine Schwangerschaft verhindern. Innerhalb einer Woche kann durch eine kurzzeitige Hormonbehandlung eine Blutung ausgelöst werden, die das Einnisten einer eventuell befruchteten Eizelle verhindert, eine bestehende Schwangerschaft kann die Pille danach nicht verhindern.

Es gibt zwei verschiedene Präparate, die sich in der Sicherheit und in der Zeitspanne unterscheiden, in der noch eine Schwangerschaft verhindert werden kann.
Hierüber und über Risiken und Nebenwirkungen lassen Sie sich von Ihrem Arzt aufklären. In den meisten Fällen wird damit eine Schwangerschaft verhindert. Die Pille danach sollten Sie sich von Ihrem Frauenarzt verschreiben lassen. Sie sollte nicht als eigentliches Verhütungsmittel eingesetzt werden, sondern ist immer, wie schon gesagt,  nur eine Notlösung. 

Hormonelle Verhütung

Die hormonelle Verhütung, z.B. die Antibabypille, verhindert den Eisprung und das Einnisten einer befruchteten Eizelle. Diese Methode wird am häufigsten angewandt und ist sehr sicher.
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Chemische Verhütung

Chemische Verhütungsmittel töten Spermien ab und sind nicht so sicher wie andere Verhütungsmittel. In Form von Zäpfchen, Schaum oder Salben werden chemische Verhütungsmittel kurz vor dem Gechlechtsverkehr in die Vagina eingeführt. Es gibt unterschiedliche Wirkungsweisen von chemischen Verhütungsmitteln. Manche töten Spermien ab, oder machen sie bewegungsunfähig.

Oder sie bilden eine zusätzliche Barriere gegen die Spermien. Die Mittel sind nicht sehr sicher, deshalb sollten sie in Verbindung mit einem Kondom (wenn sie das Material nicht angreifen), Diaphragma oder einer Portiokappe benutzt werden. Der Pearl-Index liegt bei nur 9 bis 25. 

Sterilisation

Nur wenn Sie ganz sicher sind, dass Sie kein Kind (mehr) bekommen möchten. Eine sehr sichere Methode, die in den meisten Fällen aber nicht rückgängig gemacht werden kann. Eine sichere aber auch fast immer endgültige Verhütungsmethode.

Sterilisation der Frau
Die Sterilität einer Frau wird durch eine Eileiterunterbindung hergestellt. Der Eingriff wird meistens durch eine Laparoskopie (Bauchspiegelung) vorgenommen.

Sterilisation des Mannes
Die Sterilisation eines Mannes wird Vasektomie genannt. Dabei werden die Samenleiter unterbunden und durchtrennt. Noch etwa drei Monate bleibt der sterilisierte Mann zeugungsfähig, da sich solange noch befruchtungsfähige Spermien im Gangsystem und in der Samenblase halten können. Die Vasektomie hat keine Auswirkung auf den Hormonhaushalt des Mannes, er kann seine Sexualität wie bisher ausleben. Durch die in der Prostata gebildete Flüssigkeit wird der Mann auch weiterhin während des Orgasmus ejakulieren.

Die Samenleiter können später mikrochirurgisch wiedervereinigt werden, je länger die Sterilisation zurück liegt, desto unwahrscheinlicher ist aber die Wiederherstellung der Fruchtbarkeit. Der Pearl-Index dieser Verhütungsmethode liegt bei 0,1 bis 0,3.